Allergien

Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem extrem stark auf ein oder mehrere Stoffe (Allergene), die eigentlich harmlos sind. Demzufolge ist es nicht selten, dass Allergiker nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt sind. Dies zeigt sich besonders bei der Nahrungsmittelallergie, die häufig mit Durchfällen einhergeht.

Dadurch haben Betroffene einen erhöhten Bedarf an Vitalstoffen, der allein über die Nahrung nicht gedeckt werden kann. Vitalstoffe leisten als begleitende Allergietherapie daher einen unverzichtbaren Beitrag. Besonders wichtig sind neben Vitamin C, Calcium und Magnesium auch die Aminosäure Methionin. Wird der Körper optimal mit diesen Vitalstoffen versorgt, lassen die übersteigerten, allergischen Reaktionen nach.

UnterstĂĽtzende Vitalstoffe

VitalstoffErklärung
Calcium

Aufgrund der antiallergischen Wirkung wird Calcium erfolgreich bei allergischen Erkrankungen der oberen Luftwege und der Haut eingesetzt. Calcium sorgt dafür, dass Histamin vermindert freigesetzt wird, wodurch Juckreiz und Quaddelbildung auf der Haut sowie die Schwellung der Nasenschleimhaut reduziert werden.

Vitamin C

Vitamin C senkt den Histaminspiegel im Blut und wirkt daher bei Heuschnupfen, allergischem Asthma und Lebensmittelallergien.

Magnesium

Magnesium kann bei Allergien oder Ekzemen allein oder in Verbindung mit zum Beispiel Kalium, Mangan, Zink oder Vitamin C die allergische Symptomatik abmildern.

Methionin

L-Methionin fördert den Abbau von körpereigenem Histamin durch Methylierung. Dadurch können Allergiesymptome, sowie Beschwerden bei Histaminintoleranz (vor allem bei verminderter HNMT-Funktion) erreicht werden. Diese Beobachtungen müssen jedoch noch wissenschaftlich untermauert werden und basieren vor allem auf Erfahrungen von Betroffenen.

Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren wirken gegen den durch allergische Reaktionen bedingten Juckreiz, gegen Schuppenbildung und gegen andere Hautprobleme, die im Zusammenhang mit Allergien und Neurodermitis stehen.

Omega-6-Fettsäuren

Öle wie Schwarzkümmel-, Borretsch- und Nachtkerzenöl haben histaminsenkende Eigenschaften. Dadurch können sowohl allergische Reaktionen gemindert, als auch gegen die typischen Beschwerden wie Atemnot, Juckreiz und gerötete Haut beiHistaminintoleranz vorgegangen werden.