Gicht

Gicht ist die Bezeichnung für unterschiedliche Stoffwechselstörungen mit erhöhtem Harnsäurespiegel im Blut. In Folge lagern sich Harnsäurekristalle in Gewebe, Schleimbeutel, Ohrknorpel, Haut, Gelenke sowie Sehnen ab und zerstören Stoffwechselvorgänge. Dadurch entstehen Schäden und Entzündungen an den Gelenken.

Auch für Betroffene mit Gicht ist der allgemeine Grundsatz eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Zusätzlich sollte die Ernährung purinarm sein. Als unterstützende Therapie bei Gicht und zur Prävention sollten Betroffene auf eine ausreichende Zufuhr bestimmter Vitalstoffe achten. Durch den gezielten Einsatz dieser Stoffe können die typischen Symptome gelindert werden.

UnterstĂĽtzende Vitalstoffe

VitalstoffErklärung
Vitamin B9 (Folsäure)

Eine erhöhte Gabe von Folsäure, mehr als fünf Milligramm am Tag, vermindert die Harnsäurebildung und kann so bei Gicht-Patienten helfen.

Vitamin C

Vitamin C reguliert die Harnsäure-Konzentration im Blut und lindert damit Gicht-Beschwerden. Zu viel Harnsäure fördert Gicht-Anfälle.

Vitamin E

Entzündliche Gelenkerkrankungen wie Gicht, Rheuma und Arthritis werden von Ärzten unter anderem mit zusätzlichen Gaben Vitamin E behandelt.