Krebs

Der Begriff Krebs steht als Sammelbegriff für bösartige Tumorerkrankungen. Hierbei vermehren sich unkontrolliert Tumorzellen, die in gesundes Gewebe eindringen und es zerstören. Zu den auslösenden Faktoren gehören beispielsweise erhöhter Alkoholgenuss, Chemikalien, UV-Strahlen, chronische Infektionen oder eine ungesunde Lebensweise mit wenig Bewegung. In wenigen Fällen ist der Krebs auch erblich bedingt.

Im Verlauf der Krebserkrankung kommt es unter anderem durch die Nebenwirkungen der Behandlung oftmals zu einer Unterversorgung des Körpers mit Vitalstoffen. Weiterhin erschweren Tumore oder der Magen-Darm-Trakt die Resorption von wichtigen Nahrungsbestandteilen. Daher ist es manchmal sinnvoll, zusätzlich zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung, dem Körper bestimmte Vitalstoffe zuzuführen.

Passende Beiträge aus unserem Magazin:

UnterstĂĽtzende Vitalstoffe

VitalstoffErklärung
Vitamin B9 (Folsäure)

Im Zusammenspiel mit Vitamin B12 kann Folsäure helfen, das Wachstum von abnormalen Zellen zu hemmen. So wird bei Rauchern das Lungenkrebsrisiko gesenkt. Die erhöhte Zufuhr von Folsäure kann auch das Risiko für die Entstehung von Dickdarmkrebs reduzieren.

Calcium

Je mehr Calcium über die Ernährung zugeführt wird, desto geringer ist das Risiko für Krebserkrankungen. Besonders bei Frauen sank das Risiko für Dickdarmkrebs. Außerdem vermindert eine ausreichende Calciumzufuhr zusammen mit Vitamin D das Risiko für Brustkrebs.

Vitamin C

Vitamin C kommt als Infusionstherapie in äußerst hohen Dosen bei Krebserkrankungen zum Einsatz. Es bildet sich dadurch prooxidatives Wasserstoffperoxid, welches Krebszellen hemmt.

Vitamin A

Vitamin A schützt aufgrund seiner antioxidativen Wirkung vor Umweltgiften und krebserregenden Stoffen. Daher senkt es das Risiko, an bestimmten Krebsarten, etwa Lungen-, Kehlkopf-, Magen-, Darm- oder Prostatakrebs, zu erkranken. Ebenso können sehr hohe Retinol-Dosen, die unter ärztlicher Kontrolle eingenommen oder injiziert werden, das Tumorwachstum bei bestehenden Krebserkrankungen hemmen.

Vitamin E

Welche Rolle genau Vitamin E bei einigen Krebserkrankungen spielen kann, ist noch nicht erschöpfend untersucht. Bei einer Therapie durch Bestrahlung, kann die Einnahme von Vitamin E vor den Nebenwirkungen schützen. 

Glutamin

Die zusätzliche Einnahme von L-Glutamin kann bei Krebspatienten die Nebenwirkungen der Chemotherapie abmildern. Die Entgiftung wird angeregt, außerdem hilft die Aminosäure, dass sich die Darmschleimhaut von der Belastung durch die Therapie besser erholt.

L-Carnitin

In einer Studie der Universität Greifswald aus dem Jahr 2012 konnte gezeigt werden, dass eine relativ hohe tägliche Einnahme von vier Gramm Carnitin den gefährlichen Gewichtsverlust bei fortgeschrittenem Bauchspeicheldrüsenkrebs aufhalten kann. Dadurch konnte die Lebenszeit der Patienten verlängert werden.

Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren helfen das Gewicht von Krebspatienten zu stabilisieren und dem typischen Gewichtsverlust (Tumorkachexie) entgegenzuwirken. Dadurch kann die Lebensqualität der Betroffenen verbessert werden.