Aal

Wenn doch nur alles im Leben so glatt laufen würde wie es sprichwörtlich beim Aal zugeht! Der schlangenförmige Fisch hat vor allem in Sachen Gesundheit einiges zu bieten.

Inhaltsangabe
  1. Gesundheitspotential
  2. Zubereitung und Lagerung
  3. Verwendung in der Küche
  4. Verschiedene Arten

 

Vitamin- und Mineralstoffgehalt von Aal

VitalstoffMenge je 100g
Natrium65.00 mg
Kalium217.00 mg
Calcium17.00 mg
Phosphor223.00 mg
Magnesium21.00 mg
Eisen0.60 mg
Vitamin B12.60 mcg
Vitamin B2 (Riboflavin)0.28 mg
Vitamin B3 (Niacin)2.00 mg
Vitamin B60.00 mg
Vitamin C0.00 mg

Der Aal - eine gesunde Delikatesse

In der Gourmetküche sind Aale vor allem aufgrund ihres aromatischen Fleisches geschätzt. Da der Fisch inzwischen jedoch vom Aussterben bedroht ist, sollte der Genuss erst recht eine Besonderheit darstellen. Im Hinblick auf die gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe lässt sich der Meeresbewohner zudem mit gutem Gewissen genießen.

Der Aal bringt gesunde Fette auf den Teller

Zugegeben, mit seinem sehr hohen Fettgehalt ist der Aal keine leichte Mahlzeit. Wer aber nicht gerade auf sein Gewicht achtet, darf sich über den positiven Nutzen der gesunden Fettsäuren freuen. Fett gilt als effizienter Energielieferant. Zudem ruft es einen langen Sättigungseffekt hervor und hält die Körpertemperatur aufrecht.

Optimaler Zink Lieferant

Außerdem enthält der Aal viele wertvolle Mineralstoffe. Eine besonders hohe Konzentration weist der Aal an Zink auf. Zink stärkt das Immunsystem, strafft das Bindegewebe, unterstützt die Zellerneuerung und fördert die Wundheilung.

Reich an knochenstärkendem Vitamin D

Nicht zuletzt zählt der Aal zu den wenigen Lebensmitteln, die Vitamin D in hohen Mengen enthalten. Das Vitamin, welches so wichtig für starke Knochen und Zähne ist, gewinnt der Körper ansonsten nur durch Sonneneinstrahlung. Daher empfiehlt sich Aal besonders in den dunklen Wintermonaten.

Zubereitung und Lagerung

Frischer Aal sollte schnell verzehrt werden. Zur Lagerung, die maximal einen Tag andauern sollte, empfiehlt sich das Kühlschrankfach über dem Gemüse. Eingefrorener Aal entwickelt aufgrund seines hohen Fettgehalts bei zu langer Aufbewahrung einen tranigen Geschmack. Vorsicht ist zudem bei vakuumverpackter Räucherware geboten. Unter der Folie bilden sich häufig gesundheitsschädliche Mikroben. Des Weiteren sind bei der Zubereitung unbedingt Gummihandschuhe zu empfehlen. Das Blut des Aals ist giftig und kann Lähmungserscheinungen hervorrufen. Das Schneiden des Fleisches erweist sich dagegen als sehr simpel. Bis auf eine dicke Mittelgräte ist der Fisch grätenfrei. Am beliebtesten ist geräucherter Aal. Darüber hinaus eignet sich das feine Fleisch zum Grillen oder Braten.

Tipp für Menschen mit empfindlichem Magen: ein mit gebratenes Salbeiblatt macht den fetthaltigen Fisch besser verdaulich.

Verwendung in der Küche

Aal gilt als Delikatesse und ist häufig auf Fisch- oder Gemüseplatten anzutreffen. Als Begleitung dienen verschiedene Brotsorten oder aber Dill- bzw. Kräuter- oder Senfsauen. Allerdings suchen Restaurantbesucher von weither den Fisch in der niedersächsischen Aalsuppe vergebens. Wer nicht mit der norddeutschen Küche vertraut ist, weiß oft nicht, dass eigentlich nur Fleisch im Grundrezept steht. Dieses haben Gastronomen aber inzwischen angepasst und fügen den Fisch nun doch hinzu.

Verschiedene Arten

Man unterscheidet zwischen dem europäischen und den amerikanischen Aal, jedoch weisen die verschiedenen Arten geschmacklich keine Differenzen auf.