Barsch

Der Süßwasserfisch kommt in vielen verschiedenen Arten vor, sodass gewiss jeder auf den Geschmack kommt. Hinsichtlich des gesundheitlichen Nutzens können alle Arten des Barsches punkten.

Inhaltsangabe
  1. Gesundheitspotential
  2. Zubereitung und Lagerung
  3. Verwendung in der Küche
  4. Verschiedene Arten

 

Vitamin- und Mineralstoffgehalt von Barsch

VitalstoffMenge je 100g
Natrium47.00 mg
Kalium330.00 mg
Calcium20.00 mg
Phosphor198.00 mg
Magnesium20.00 mg
Eisen1.00 mg
Vitamin A (Ă„quivalent)7.00 mcg
Vitamin E1.10 mg
Vitamin B10.08 mg
Vitamin B2 (Riboflavin)0.12 mg
Vitamin B3 (Niacin)1.70 mg
Vitamin B60.23 mg
Vitamin C2.00 mg

Lecker und reich an gesunden Inhaltsstoffen

Wer einmal einen Barsch probiert hat, wird es erfahrungsgemäß wieder tun. Das feine, fast grätenfreie Fleisch schmeckt sogar Kindern. Und das ist auch gut so, denn der Fisch liefert viele wertvolle Inhaltsstoffe.

Kalorienarmer Genuss

Der Barsch zählt zu den mageren Fischen. Selbst während einer Diät ist gegen den Genuss also nichts einzuwenden. Zudem sind die enthaltenen Proteine sehr gut verdaulich, sodass die Mahlzeit nicht schwer im Magen liegt.

Reich an Eiweiß und Omega-3-Fettsäuren

Der hohe Eiweißgehalt des Barsches sorgt neben einem lang anhaltenden Sättigungsgefühl auch für den Erhalt der Muskelmasse. Doch nicht nur Eiweiße spenden Energie und sind wichtig für eine gesunde Ernährung. Fette besitzen eine ebenso essentielle Rolle, um den Organismus ausreichend zu versorgen. Wie gut, dass der Barsch beide Nährstoffe enthält. Noch besser ist, dass es sich dabei ausschließlich um die gesunden Omega-3-Fettsäuren handelt. Sie stärken das Herz, lösen Ablagerung aus den Innenwänden der Arterien und beugen auf diese Weise Infarkten und Schlaganfällen vor. Weiterhin hat Omega-3 einen beruhigenden Effekt, sodass es ADHS-Patienten als Arznei zur Konzentrationssteigerung dient. Auch die Schlafqualität bessere sich bei ausreichender Einnahme laut Studien merklich. Sogar in der Krebstherapie sollen Omega-3-Fettsäuren unterstützend wirken. Obwohl der Barsch eine hohe Konzentration an Omega-3-Fettsäuren besitzt, fällt der Fettgehalt sehr gering aus.

Wertvolles Jod hält die Schilddrüse gesund

Jod ist ein wertvolles Spurenelement, welches die Schilddrüse benötigt, um Hormone zu produzieren. Mit dem Verzehr eines Barschfilets gelingt es, den Tagesbedarf nahezu vollständig zu decken. Außerdem ist der Mineralstoff essentiell für die geistige Entwicklung, die Aufrechterhaltung der Körpertemperatur sowie eines gesunden Wachstums.

Zubereitung und Lagerung

Barsch darf maximal 1-2 Tage im Kühlschrank liegen. Das gilt sowohl für ganze Fische als auch für bereits zurechtgeschnittene Filets. Ein starker Eigengeruch ist ein deutliches Zeichen für den Verderb.

Barsch ist eine Delikatesse deren Zubereitung sich als äußerst simpel erweist. Denn der Süßwasserfisch ist sehr grätenarm. Köche müssen kaum Know-how mitbringen, da sein Fleisch selbst dann nicht zerfällt, wenn die Garzeit etwas über der empfohlenen Dauer liegt. Die optimale Garzeit ist jedoch dann erreicht, wenn sich kleine Eiweißflöckchen bilden. Der Fisch eignet sich zum Pochieren, Grillen, Kochen, Räuchern oder Dünsten. Wer es besonders knusprig mag, sollte sein Barschfilet immer mit Haut kaufen und diese auch mitverarbeiten.

Verwendung in der Küche

Das feste Fleisch des Barsches besitzt ein schmackhaftes Eigenaroma. Die Zubereitung bedarf deshalb nur weniger Gewürze. Auch die Beilagen sollten den Fisch geschmacklich nicht übertrumpfen. Ein Rezept, welches nicht nur mit seinem Geschmack, sondern auch mit der Einfachheit der Zubereitung überzeugt, ist Wolfsbarsch im Salzteig. Die wenigen Zutaten heben das Aroma des Meerestieres wunderbar hervor, schützen das Fleisch vor dem Austrocknen und machen es angenehm zart.

Verschiedene Arten

Der Barsch kommt in vielen verschiedenen Arten vor, die sich auch in kulinarischer Hinsicht unterscheiden:

  • Wolfsbarsch (Loup de mer)
  • Forellenbarsch
  • Sonnenbarsch
  • Schwarzbarsch
  • Donaukaulbarsch
  • Kaulbarsch (Pfaffenlaus)
  • Flussbarsch (Kretzer oder Egli)