Birkenpilz

Der Birkenpilz ist ein nicht ganz so bekanntes Exemplar unter den Speisepilzen, auch wenn er doch lecker und weit verbreitet ist. Den Namen trägt der Birkenpilz übrigens nicht zufällig: Er ist tatsächlich ein treuer Begleiter der Birke und unter dem Baum in Wäldern und Parks zu finden. Der Birkenpilz, welcher auch unter dem Namen Birkenröhrling bekannt ist, ist ein klassischer Mischpilz, dessen Geschmack sehr mild ist, weshalb er sich zu den unterschiedlichsten Speisen eignet. Vor allem junge Birkenpilze sind sehr mild, der Stiel hingegen kann - vor allem bei älteren Exemplaren - schnell holzig und zäh werden, sodass dieser Teil am besten nicht verwendet wird.

Inhaltsangabe
  1. Gesundheitspotential
  2. Wichtige Erkennungsmerkmale
  3. Lagerung
  4. Verwendung in der Küche
  5. Verschiedene Arten

 

Vitamin- und Mineralstoffgehalt von Birkenpilz

VitalstoffMenge je 100g
Natrium2.00 mg
Kalium360.00 mg
Calcium2.00 mg
Phosphor83.00 mg
Magnesium10.00 mg
Eisen1.60 mg
Vitamin A (Ă„quivalent)0.00 mcg
Vitamin E0.10 mg
Vitamin B10.10 mg
Vitamin B2 (Riboflavin)0.44 mg
Vitamin B3 (Niacin)4.90 mg
Vitamin B60.05 mg
Vitamin C7.00 mg

Ideale Diätkost

Der Birkenpilz besteht zum größten Teil aus Wasser und hat einen geringen Anteil an Kohlenhydraten. Außerdem ist der Fettgehalt recht gering, während aber genügend Ballaststoffe vorhanden sind. Diese Kombination macht den Birkenpilz zur idealen Beilage bzw. Zutat während einer diätreichen Ernährung.

Lieferant verschiedener Vitamine

Auch wenn der Vitamin-Gehalt im Birkenpilz nicht ganz mit dem anderer Pilzarten mithalten kann, so ist doch zumindest die Vielfalt erwähnenswert. Im Birkenpilz ist zum Beispiel Vitamin E, das als antioxidativer Schutzstoff agiert und freie Radikale an sich bindet. In Verbindung mit dem ebenfalls enthaltenen Vitamin C, welches das Immunsystem stärkt, ist der Birkenpilz ein guter Schutz vor Erkältungen und Grippe. Weiterhin enthalten sind Vitamin B1 (wichtig für das Nervensystem), Vitamin B2 und B3 (essentiell für den Stoffwechsel).

Eine gute Mischung an Mineralstoffen

Ebenfalls geizt der Birkenpilz nicht mit Mineralstoffen. Vor allem der Gehalt an Kalium sollte Erwähnung finden, welches sowohl an der Energiegewinnung als auch dem Elektrolyt-Haushalt des Körpers beteiligt ist. Des Weiteren ist im Birkenpilz Natrium enthalten, das unter anderem für den Knochenaufbau wichtig ist, sowie Magnesium, dem eine positive Wirkung bei Stress zugesprochen wird.

Wichtige Erkennungsmerkmale

Den Birkenpilz zu erkennen, ist recht einfach. Zum einen an seinem Standort, denn er befindet sich immer unter Birken. Zum anderen weist der Hut eine unverkennbare bräunliche Färbung auf und ist zunächst halbkugelig und dann stark polsterförmig. Verwechselt werden kann der Birkenpilz nur mit dem Raufußröhrling, was allerdings nicht weiter schlimm ist, da es sich auch hierbei um einen Speisepilz handelt.

Birkenpilze richtig lagern

Bei den Birkenpilzen handelt es sich um ein schnell verderbliches Lebensmittel, das ungekühlt keine 24 Stunden haltbar ist. Im Kühlschrank können die Pilze jedoch etwa drei bis vier Tage frisch gehalten werden. Idealerweise legen Sie die Pilze dafür in ein Sieb, damit sie nach allen Seiten atmen können.

Verwendung in der Küche

Da der Birkenpilz keinen intensiven Eigengeschmack hat, eignet er sich für diverse Gerichte, wird aber vorwiegend für Ragouts und Saucen verwendet. Des Weiteren ist es möglich, die Pilze zu schmoren und auf Fleisch zu servieren. Wie andere Pilze auch, werden Birkenpilze vor der Verarbeitung lediglich abgebürstet, jedoch nicht gewaschen, da sie schnell Flüssigkeit aufnehmen und anschließend an Geschmack verlieren und vor allem schnell matschig werden.

Verschiedene Arten

Die Bezeichnung Birkenpilz wird recht allgemein verwendet, meistens ist darunter der Gemeine Birkenpilz zu verstehen, doch existiert außerdem der Vielverfärbende Birkenpilz, der aufgrund seines blaufarbigen Stiels ins Auge fällt und ebenfalls essbar ist, und der Moorbirkenpilz, der deutlich weißer in der Färbung ist.