Forelle

Die Forelle ist ein Süßwasserfisch, welcher eng mit dem Lachs verwandt ist. Hierzulande zählt sie sowohl zu den bekanntesten als auch zu den beliebtesten Speisefischen. Zwar besitzt sie aufgrund ihres Lebensraums im Gegensatz zu Kaltwasserfischen einen niedrigeren Anteil an den gesundheitlich so geschätzten Omega-3-Fettsäuren. Dafür kann sie mit zahlreichen anderen Inhaltsstoffen umso mehr punkten.

Inhaltsangabe
  1. Gesundheitspotential
  2. Zubereitung und Lagerung
  3. Verwendung in der Küche
  4. Verschiedene Arten
  5. Gesundheitliche Studien und Erkenntnisse

 

Vitamin- und Mineralstoffgehalt von Forelle

VitalstoffMenge je 100g
Natrium63.00 mg
Kalium413.00 mg
Calcium12.00 mg
Phosphor242.00 mg
Magnesium27.00 mg
Eisen0.40 mg
Vitamin A (Äquivalent)12.00 mcg
Vitamin E1.00 mg
Vitamin B10.08 mg
Vitamin B2 (Riboflavin)0.08 mg
Vitamin B3 (Niacin)3.40 mg
Vitamin B60.23 mg
Vitamin C4.00 mg

Die Forelle - lecker, beliebt und gesund

In einer ausgewogenen, gesunden Ernährung gehört Fisch mindestens einmal in der Woche auf den Teller. Insbesondere Sportler sollten gerade die Forelle öfter verzehren. Die Zusammensetzung ihrer Inhaltsstoffe erhält wichtige Körperfunktionen und steigert die Leistungsfähigkeit bei körperlicher Aktivität.

Hoher Proteingehalt für eine sportgerechte Ernährung

Der hohe Eiweißgehalt der Forelle ist durchaus erwähnenswert. Da sie viele Proteine, aber kaum Fett und keine Kohlenhydrate liefert, eignet sich die Forelle bestens für eine sportbilanzierte Ernährung. Ernährungsexperten raten aktiven Menschen, vordergründig auf mageren Fisch zurück zu greifen. Der hohe Eiweißgehalt fördert hingegen das Muskelwachstum. Auch wenn Omega-3-Fettsäuren nur geringfügig enthalten sind, reicht die Menge trotzdem aus, um einen gesundheitlichen Nutzen zu erzielen. Die gesunden Fette stärken das Herz sowie das Immunsystem. Weiterhin schützen sie vor Tumoren, Altersvergesslichkeit und fördern den Schlaf. Besonders nützlich sind zudem die Bekämpfung freier Radikale im Körper und ihre entzündungshemmende Eigenschaft.

Zahlreiche Vitamine für einen gesunden Organismus

Um die gesunden Fettsäuren optimal aufzunehmen, benötigt der Stoffwechsel Vitamine und Mineralstoffe. Mit diesen Inhaltsstoffen kann die Forelle ebenso aufwarten. Eine besonders hohe Konzentration weisen die Vitamin-B-Komplexe, Vitamin A, C und E auf. Auch Mineralstoffe besitzen ein großes Vorkommen im Fleisch des Fisches. Jod liefert wertvolle Stoffe für die Hormonbildung der Schilddrüse. Calcium in Kombination mit Phosphor stärkt hingegen die Knochen, während Zink wichtig für die Aufrechterhaltung des Immunsystems ist. Zu guter Letzt wirkt Magnesium Krämpfen entgegen und verbessert die Nervenleitung. Eisen steigert den Sauerstofftransport des Blutes.

Zubereitung und Lagerung

Wie bei allen frisch gekauften Fischsorten gilt auch für die Forelle eine möglichst kurze Lagerungszeit. Am besten bleibt die Kühlkette ununterbrochen. Eine längere Aufbewahrung ist nur in der Tiefkühltruhe möglich. Abgepackte Filets halten sich hingegen auch im Kühlschrank einige Tage.

Forelle eignet sich für nahezu jede Zubereitungsform. Der Fisch schmeckt pochiert, gebraten, gegrillt oder geräuchert. Ebenfalls ist die Zubereitung im Backofen beliebt. Je nach Geschmack würzen viele den Fisch zuvor mit Salz und Pfeffer oder streichen etwas Butter über das Fleisch.

Verwendung in der Küche

Hinsichtlich der Verwendung liebt es die Forelle klassisch sowie extravagant. Bereits mit Kartoffeln, zerlassener Butter oder Sauce Hollandaise stellt der Fisch einen Genuss dar. Eine besondere Spezialität ist die Forelle Blau. Bei dieser Zubereitungsform verfärbt sich der Schleimfilm der frischen(!) Forelle bläulich, was die Namensgebung erklärt. Ebenfalls empfiehlt sich die Zubereitung in ähnlicher Form wie Graved Lachs. Das vorherige Einfrieren des Filets erleichtert in diesem Fall das Kochen. Ganz traditionell ist die Forelle Müllerinnen Art. Wer sich an exotische Speisen wagen möchte, wickelt den Fisch zur Abwechslung mal in Bananenblätter ein.

Verschiedene Arten

Hinsichtlich der verschiedenen Arten gehört die Forelle zu den vielfältigsten Fischen. Bekannte Sorten sind unter anderem:

  • Regenbogenforelle
  • Bachforelle
  • Seeforelle
  • Meerforelle
  • Bachsaibling
  • Donaulachs
  • Seesaibling
  • Lachsforelle

Gesundheitliche Studien und Erkenntnisse

Früher war es üblich, Forellen aus Aquakulturen Antibiotika beizusetzen. Diese Maßnahmen gehören allerdings längst der Vergangenheit an, weshalb der Fisch ein bedenkenloses, gesundes Nahrungsmittel darstellt.