Rote Bete

Rote Beete ist eine Rübe, die schnell erkannt wird. Mit ihrer Farbe sticht sie hervor, doch auch mit ihrem Geschmack. Eine Weile lang hielten manche den Konsum von Rote Beete aufgrund des Nitratgehalts für bedenklich, doch heute ist bekannt, dass eben dieser sogar die Durchblutung fördert. Aber die Rote Beete liefert noch viel mehr Gründe, warum sie gegessen werden sollte.

Inhaltsangabe
  1. Gesundheitspotential
  2. weitere Anwendungsgebiete - Verwendung in der Kosmetik
  3. Lagerung
  4. Verwendung in der Küche
  5. Verschiedene Formen
  6. Medizinische Studien und Erkenntnisse

 

Vitamin- und Mineralstoffgehalt von Rote Bete

VitalstoffMenge je 100g
Natrium58.00 mg
Kalium407.00 mg
Calcium29.00 mg
Phosphor45.00 mg
Magnesium25.00 mg
Eisen0.90 mg
Vitamin A (Ă„quivalent)2.00 mcg
Vitamin E0.05 mg
Vitamin B10.03 mg
Vitamin B2 (Riboflavin)0.04 mg
Vitamin B3 (Niacin)0.20 mg
Vitamin B60.05 mg
Vitamin C10.00 mg

Eine Wunderknolle voll wertvoller Stoffe

Die Rote Beete enthält viele verschiedene Vitamine, darunter auch das Vitamin C, das das Immunsystem stärkt und die Rübe dadurch zu einem wertvollen Wintergemüse macht. Auch die Vitamine A und B und Folsäure sind neben Jod, Kalium, Calcium, Magnesium, Natrium, Phosphor und Eisen vorhanden. Das macht die Rote Beete in vielen Bereichen zu einem heilsamen Gemüse.

Zur Senkung des Blutdrucks

Die in dem Gemüse enthaltenen Nitrate werden im Körper zu Stickstoffmonoxid umgewandelt. Dieses entspannt und erweitert die Blutgefäße, wodurch sowohl Sauerstoff als auch Nährstoffe besser transportiert werden und der Blutdruck gesenkt wird. Laut einer australischen Studie des Baker IDI Heart & Diabetes Institutes in Melbourne reicht bereits ein Glas Rote Beete Saft täglich, um den Blutdruck zu senken. Zur Studie.

Für eine verbesserte Leistungsfähigkeit

Der regelmäßige Konsum von Rote Beete beeinflusst die Bildung von Mitochondrien positiv. Umso mehr Mitochondrien im Körper vorhanden sind, desto leistungsfähiger wird dieser. Der Mensch fühlt sich vitaler und fitter, Rote Beete ist damit sozusagen ein essbares und natürliches Anti-Aging-Produkt. Außerdem wird Fett schneller durch die erhöhte Anzahl Mitochondrien verbrannt, das Gemüse eignet sich entsprechend gut während einer Diät.

Zur Stärkung des Immunsystems

Das enthaltene Vitamin C ist bereits eine gute Stärkung für das Immunsystem, doch in der Roten Beete steckt noch ein weiterer Stoff, der Erkältungen vorbeugen kann. Das Polyphenol Betanin ist nicht nur verantwortlich für die rote Farbe der Rübe, sondern wirkt vor allem beim rohen Verzehr des Gemüses entzündungshemmend.

Das Risiko auf Herzkrankheiten verringern

In der Roten Beete ist sowohl Betain als auch Folat, ein B-Vitamin, enthalten. Zusammen können sie den Cholesterinspiegel im Blut senken, was das Risiko auf Herzkrankheiten verringert. Des Weiteren kann das Betain dafür sorgen, dass sich weniger Fett in der Leber ansammelt und somit die Leberfunktion verbessern.

Gesundheitstipp: Vorsicht bei Nierensteinen

Obwohl der Genuss von Rote Beete sehr gesund ist, gibt es eine kleine Gruppe, die den Verzehr mit Vorsicht genießen sollte. Neigen Sie zu Nierensteinen, ist die Rübe nur in Maßen unbedenklich, denn die enthaltene Oxalsäure kann die Aufnahme von Calcium negativ beeinflussen und somit das Risiko von Harnsteinbildung erhöhen.

Gesundheitstipp: Rote Beete nicht für Babys

Auch wenn nitrathaltige Lebensmittel erwiesenermaßen nicht so schädlich sind, wie befürchtet wurde, so sind sie doch für Säuglinge nicht geeignet. Da sich Nitrat bei falscher Lagerung schnell in Nitrit verwandeln kann, kann bei Säuglingen der Sauerstofftransport im Blut behindert werden.

Anwendung in der Kosmetik

Rote Beete kommt nicht nur als Nahrungsmittel, sondern auch in der Kosmetik vor. Dort aber eher nicht wegen der gesunden Inhaltsstoffe, sondern aufgrund der intensiven roten Farbe, die sich gut für Rouges eignet.

Rote Beete richtig lagern

Rote Beete ist eine Gemüsesorte, die relativ lange gelagert werden kann. Im Kühlschrank sind das zwei bis drei Wochen, wenn die Knolle in Zeitungspapier eingewickelt ist. Das schützt sie vor dem Austrocknen. Die Rübe kann aber auch bis zu fünf Monate in einem kühlen und idealerweise feuchten Keller gelagert werden. Dazu wird sie in einer bis zur Hälfte mit feuchtem Sand befüllten Holzkiste gelegt. Die Kiste wird dann mit Sand aufgefüllt, sodass das Gemüse komplett bedeckt ist.

Verwendung in der Küche

Am Besten entfaltet die Rote Beete ihre gesunde Wirkung, wenn sie roh verspeist wird. Dazu bieten sich zum Beispiel Salate oder Drinks an. Gerne wird die Rübe auch gegart oder zum Backen verwendet, eine Rote Beete Suppe ist ebenso denkbar.

Verschiedene Formen

In größeren Supermärkten oder beim Obst- und Gemüsehändler kann Rote Beete in der rohen Form und frisch geerntet erworben werden. Häufiger verbreitet ist mittlerweile aber die eingelegte Variante im Glas. Für den Snack zwischendurch gibt es getrocknete Rote Beete als Chips.

Medizinische Studien und Erkenntnisse

Verbesserung der Hirnfunktion
Eine Studie der Wake Forest University in Winston-Salem hat ergeben, dass Testpersonen, die über zwei Tage eine Rote Beete Saft inkludierende, nitratlastige Diät gemacht haben, sich bereits nach so kurzer Zeit deutlich besser konzentrieren konnte als die andere Testgruppe. Zur Studie.