Papain

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Papain ist ein Enzym, bestehend aus rund 200 Aminosäuren. Es besitzt ein natürliches Vorkommen in der Frucht der Papaya. Aufgrund seiner wertvollen Eigenschaften im Hinblick auf die Gesundheit erhalten Sie Papain auch als Nahrungsergänzungsmittel in Kapselform. Der positive Nutzen einer gezielten Papainzufuhr beläuft sich gleich auf mehrere Prozesse des Stoffwechsels und ist daher für viele Menschen interessant. Obgleich die Wissenschaft noch nicht alle Wirkungserfolge mit hundertprozentiger Sicherheit nachgewiesen hat, schätzen vor allem Anhänger der Alternativmedizin das Enzym. Insbesondere bei der Wundheilung und zur Stärkung des Immunsystems findet der Wirkstoff Gebrauch. Bekannt ist er aber in erster Linie für seine Protein spaltende Funktion. Aufgrund dieser Eigenschaft ist er nicht auf medizinischer, sondern auch auf ästhetischer Ebene sehr beliebt.

Funktion im Körper

Protenspaltung

Papain ist an vielen Prozessen im Körper beteiligt, wobei eine wesentliche Funktion deutlich im Vordergrund steht: das Enzym reguliert die Verdauung, indem es Proteine im Magen-Darmtrakt spaltet. Bei regelmäßiger Einnahme hilft es somit dem Wohlbefinden auf die Sprünge. Ernährungsforscher sagen Papain eine entschlackende Wirkung nach. Die Teilung aufgenommener Eiweiße unterstützt den Organismus, eingelagerte Schadstoffe auszuspülen. Überdies greift es die Struktur der Fettzellen an. Durch die Einnahme ist demnach eine gewünschte Gewichtsreduktion möglich.

Prävention von Infarkten

Papain reinigt nicht nur den Verdauungstrakt sondern auch die Blutbahnen. Eine ungesunde, sehr fetthaltige Ernährung führt auf Dauer zu Cholesterin- oder Calciumablagerungen in den Gefäßen. Das Enzym löst diese schädlichen Erscheinungen und fördert den Blutfluss.

Wundheilung

Langsam verheilende Wunden können möglicherweise ein Zeichen für einen Papainmangel sein. Denn das Enzym beschleunigt die Zellerneuerung verletzter Haut. Daher befindet sich Papain häufig als Inhaltsstoff in Salben. Zudem begünstig das Enzym die Wundbehandlung gleich mehrfach, z. B. durch seine abschwellende sowie antibakterielle Wirkung.

Stärkung des Immunsystems

Vorzugsweise trägt Papain auch zur allgemeinen Gesundheit bei. Das Enzym ist maßgeblich an der Bildung von Leukozyten, den weißen Blutkörperchen, beteiligt. Diese haben die Aufgabe, krebserregende Bakterien im Organismus abzutöten. Aufgrund seiner entzündungshemmenden Wirksamkeit ist Papain ein geschätztes Mittel gegen Autoimmunkrankheiten, Magenparasiten und lindert zudem Beschwerden bei Insektenstichen.

Anti-Aging Waffe

Zu guter Letzt spielt Papain auch kosmetisch eine große Rolle. Während es den Abtransport abgestorbener Hautzellen fördert, macht es die Körperhülle elastisch und geschmeidig. Es befreit sie Poren von feinsten Hautpartikeln, die sich in den kleinen Öffnungen ablagern und somit zu Akne führen. Die zellbildende Eigenschaft des Papains wirkt wie ein Jungbrunnen. Obgleich das Fruchtfleisch der Papaya nicht allzu papainhaltig ist, unterstützt der Verzehr der Frucht dennoch die natürliche Hautglättung. Das beachtliche Vitamin C Vorkommen verjüngt das Bindegewebe.

Vorkommen von Papain

Der Milchsaft der Papaya liefert das kostbare Enzym. Jedoch ist im Fruchtfleisch relativ wenig Papain enthalten. Kerne und Schale der Frucht sind dagegen besonders reich. Das gilt vor allem für die unreifen, grünen Früchte.

Papain findet Verwendung in...

Anwendungsgebiet

Beschreibung

Fleischindustrie

Durch die Proteinspaltung zersetzt Papain festes, sehniges Fleisch und macht es schön zart.

Reinigungsmitteln

Papain verstärkt die Wirksamkeit der Beseitigung hartnäckiger Flecken.

Lederherstellung

Papain hilft bei der Entfernung der Tierhaare auf der gegerbten Haut.

Textilindustrie

Es verhindert das Verfilzen von Wolle oder Seide.

Brauerei

Papain verhindert, die Trübung des Bieres.

Nahrungsergänzungsmitteln

Das Enzym verspricht Erfolge bei gewünschter Gewichtsreduktion.

Kosmetika

Papain fördert die Bildung neuer Zellen und macht die Haut geschmeidig. Auf diese Weise beugt es Falten vor.

Zahnpasta

Papain besitzt eine aufhellende Eigenschaft für Zähne.

Medizin

Das Enzym beschleunigt die Wundheilung, indem es sogenannte Fibrine bildet, es spaltet Proteine und reguliert auf diese Weise die Verdauung, es bekämpft Darmparasiten und hemmt Entzündungen.


Begleiterscheinungen bei der Einnahme von Papain

Wenn auch die kleinen, schwarzen Kerne der Papaya sehr scharf und pfeffrig schmecken, sind sie durchaus genießbar. Nutzen Sie die Samen als Papainquelle, beispielsweise in Salaten oder Smoothies, ist der Verzehr aufgrund des natürlichen Vorkommens bedenkenlos.

Auch mit Papain angereicherte Nahrungsergänzungsmittel rufen üblicherweise keine Nebenwirkungen hervor, solange Sie die Dosierungsempfehlung einhalten. Nur in seltenen Fällen treten leichte Irritationen des Magens oder des Rachenraumes auf. Bei enormem Missbrauch können diese Begleiterscheinung allerdings lebensbedrohlich Ausmaße annehmen.

Dennoch leiden einige Menschen allgemein an einer Allergie gegen die Inhaltsstoffe aus der Papaya. Versichern Sie sich deshalb am besten im Voraus, ob Sie die Frucht vertragen.

Empfohlene Dosierung der Einnahme

Papainkapseln sind hochdosiert als 400 oder 500mg Tabletten erhältlich. Wenngleich keine altersbezogenen Dosierungsempfehlungen seriöser Gesundheitsgesellschaften existieren, raten Hersteller, eine Tablette täglich einzunehmen. Zur Wundheilung, insbesondere nach Unfällen oder Operationen, verabreichen Ärzte eine erhöhte Dosis von 1500mg.

Bei welchen Personengruppen macht eine Zufuhr Sinn?

Menschen mit Verdauungsbeschwerden

Menschen, die vor allem nach proteinreicher Nahrung zu unruhiger Verdauung neigen, profitieren erwiesener Weise von Papain. Das Enzym spaltet das aufgenommene Eiweiß im Magen und erleichtert somit den Abbau der Aminosäuren.

Zöliakiepatienten

An einer Glutenunverträglichkeit ist unter anderem Gliadin, ein Bestandteil des Klebereiweißes, beteiligt. Ebenso wie Proteine spaltet Papain diesen Stoff. Daraus resultiert eine geringfügig bessere Verträglichkeit glutenhaltiger Lebensmittel.

Menschen mit schlechter Wundheilung

Da Papain die Ballung roter Blutkörperchen sowie die Zellerneuerung der Haut steigert, hat sich die Zufuhr zur schnelleren Wundbehandlung in der Medizin bewährt.

Krebspatienten

Aufgrund seiner antibakteriellen Eigenschaften soll das Enzym Krebszellen im Körper abtöten. Ebenso effektiv ist es bei der Bekämpfung von Darmparasiten.

Nach einer Antibiotikabehandlung

Mit seiner antibakteriellen Wirksamkeit hilft Papain, die geschädigte Darmflora wieder herzustellen.

Gefährdete Personengruppen für die Einnahme

Schwangere und Stillende

Werdende oder stillende Mütter dürfen Papain keineswegs konsumieren. Im schlimmsten Fall droht eine Fehlgeburt. An dieser Stelle ist interessant zu wissen, dass der Wirkstoff bei Indianervölkern als Abtreibungsmittel zum Einsatz kam.

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Häufige Fragen

Was verbessert die Aufnahme von Papain?
Sämtliche Enzyme entfalten ihre optimale Wirksamkeit nur, wenn ihnen ausreichend Vitamine und Spurenelemente zur Verfügung stehen. Umgekehrt erhöht Papain die Bioverfügbarkeit von Curcumin, welches ebenfalls sehr wertvoll für die Gesundheit ist.

Woran erkenne ich einen Mangel?
Eine schlechte Verdauung, vor allem nach dem Fleischverzehr, kann auf einen Papainmangel hindeuten. Halten Sie bei Verdacht am besten Rücksprache mit Ihrem Hausarzt.

Wie ist Papain einzunehmen?
Damit die verdauungsregulierende Wirkung gezielt in Kraft tritt, sollte Papain zeitnah zu den Mahlzeiten eingenommen werden. Dabei die Kapsel unzerkaut mit Leitungswasser schlucken. Um das Enzym aus Papayakernen so lösen, muss diese wiederum sehr intensiv zerkaut werden.

Gibt es Alternativen mit ähnlicher Wirkung?
Papain taucht in vielen Artikeln in Verbindung mit auf. Dieses Enzym besitzt ähnliche Eigenschaften.