Nervenerkrankungen

Nervenerkrankungen haben die verschiedensten Erscheinungsformen und betreffen bestimmte Nerven im Körper oder das vegetative Nervensystem. So zahlreich die Ursachen sind, so vielfältig fallen auch die Symptome aus. Es können Taubheitsgefühle, Schmerzen, Kribbeln oder Lähmungen auftreten. Möglich sind auch Angst- und Panikattacken.

Neben individuellen Therapiemaßnahmen können einige Vitalstoffe zusätzlich als begleitende Therapie eingesetzt werden. Diese regulieren nicht nur den Stoffwechsel und wirken antioxidativ, sondern schützen vor Mangelanzeichen und verbessern die Durchblutung sowie die allgemeine Symptomatik.

UnterstĂĽtzende Vitalstoffe

VitalstoffErklärung
Vitamin B2 (Riboflavin)

Riboflavin kann die klinische Symptomatik bei Morbus Parkinson-Patienten verbessern.

Vitamin B1

Da Thiamin wichtige Funktionen bei der Signalübertragung von Nerven erfüllt und auch einzelne Neurotransmitter beeinflusst, kann eine erhöhte Zufuhr Thiamin unterstützend bei einer Reihe von Krankheiten eingesetzt werden, die das zentrale Nervensystem betreffen, darunter Alzheimer, Multiple Sklerose, Epilepsie und Depressionen. 

Vitamin E

Bei einigen neurologisch bedingten Krankheiten wie Parkinson und Multiple Sklerose werden die Nervenzellen auch durch Oxidation geschädigt. Hier kann Vitamin E mit seiner antioxidativen Wirkung zur Unterstützung eingenommen werden.

Arginin & Ornithin

Erste Untersuchungen zeigen einen Zusammenhang zwischen einem L-Arginin-Mangel und Alzheimer. Offenbar schützt eine gute Versorgung mit der Aminosäure vor neurodegenerativen Krankheiten, indem die Durchblutung verbessert wird und sich weniger Plaque in den Gefäßen ablagert.